Weihnachten 2013Immer mehr Menschen erledigen ihre Weihnachtseinkäufe über das Internet. Die Auswahl ist groß, bequem und man muss nicht von Geschäft zu Geschäft hetzen. Für Onlineshop-Betreiber ist das Weihnachtsgeschäft immer wieder ein Umsatz-Highlight im Jahresendgeschäft. Falls auch du einen Onlineshop betreibst, solltest du spätestens jetzt für weihnachtliche Stimmung sorgen. Den eigenen Onlineshop für Weihnachten optimieren, bedeutet aber nicht nur, dass du Schneeflocken auf die Seite packst, sondern auch, dass du deine Kunden auf bestimmte Angebote aufmerksam machst. Nicht um sonst gilt das Weihnachtsgeschäft als eines der wichtigsten des Jahres. Diesen Umsatz solltest du dir dich nicht entgehen lassen.

12 Maßnahmen, die dein Online-Weihnachtsgeschäft auf Vordermann bringen

1. Gestalte deinen Onlineshop SEO-freundlich

SEO betreibst du natürlich schon über das ganze Jahr. Jetzt ist die Zeit noch einmal eine Schippe draufzulegen. Punkte mit zusätzlichen Onpage- und Offpage-Faktoren sowie einer erstklassigen Usability. Eine Suchfunktion darf auch nicht fehlen. Gerade zu Weihnachten suchen Kunden bei Google und Bing nach bestimmten Produkten und möchten diese auf Knopfdruck erhalten. Nutze zum Fest passende und zielführende Keywords, die deine Kunden auf deinen Onlineshop aufmerksam machen.

2. Schreibe über deinen Onlineshop in Blogs

Du leitest einen speziellen Onlineshop, beispielsweise mit Weihnachtsschmuck? Tausch dich mit anderen Seiten aus, die ebenso Weihnachtszubehör verkaufen oder darüber schreiben. Dort kannst du eventuell Gastartikel veröffentlichen und Linkpartnerschaften eingehen. Gute Links von themenrelevanten Partnerseiten können zu Weihnachten noch einmal für einen ordentlichen Boost im Ranking sorgen.

3. Informiere deine Kunden per Newsletter

Kunden suchen gerade zu Weihnachten nach Ideen. Interessante Werbung kommt dementsprechend gut bei diesen an. Schicke deinen Stammkunden einen Newsletter und erwähne deine Weihnachtsangebote. Achte darauf, dass der Newsletter nicht zu spät verschickt wird. In der letzten Weihnachtswoche ist es in der Regel schon zu spät. Zu dieser Zeit erreichst du nur noch die Last Minute Shopper. Hier musst du aber garantieren, dass die Lieferung noch vor dem 24.12 beim Kunden unterm Baum liegt.

4. Gestalte einen Online-Adventskalender

Adventskalender sind beliebt bei Alt und Jung. Installierst du solch einen auf deiner Webseite, hast du täglich Stammkundschaft, die eine Türe nach der anderen öffnet. Hinter diesen kannst du Aktionen, Rabatte und Überraschungen verstecken. Solche Kalender ziehen das Publikum magisch an und das tut auch dem Umsatz gut.

5. Ändere dein Design und die Texte

Dein komplettes Corporate Design auf den Kopf stellen ist nicht nötig. Tausche beispielsweise das Titelbild gegen einen Schlitten oder einen Weihnachtsmann. Auch Schneeflocken sind eine nette Sache. Achte nur darauf, dass deine Seite nicht zu überladen wirkt. Zum Content ist nicht viel zu sagen. Dieser sollte natürlich zu Weihnachten passen. Nicht die Artikelbeschreibung selbst, sondern zumindest die News und Newsletter sollten aktuell auf die Jahreszeit abgestimmt sein.

6. Biete deinen Kunden spezielle Last Minute Angebote

Last-Minute-Angebote für Späteinkäufer sind immer reizvoll. Vor allem solche Sachen, die überall anders bereits ausverkauft sind. Kunden, die etwas Bestimmtes haben möchten, zahlen Last Minute sogar oft mehr dafür. Das Risiko ist zwar groß, dass du darauf sitzen bleibst, aber im anderen Fall, kannst du damit einen satten Umsatz erzielen. Achte ein wenig auf die Trends des Jahres und bestelle rechtzeitig deine Ware.

7. Nütze Social Media wie Youtube, Twitter und Facebook

Social Media Seiten wie Facebook, Twitter und Google+ sind das A und O in Sachen Werbung. Lasse andere für dich sprechen und biete deinen Besuchern tolle Überraschungen oder veranstalte ein Gewinnspiel. Auch kannst du auf deiner Facebook Seite den Adventskalender veröffentlichen. Das bringt dir „Likes“ und wiederum Stammkunden, die neugierig sind und vielleicht auch im nächsten Jahr bei dir einkaufen.

8. Hat dein Onlineshop einen USP?

Der USP ist ein Thema, welches auch unter dem Jahr wichtig ist. Was ist dein USP? Was macht dein Onlineshop aus und einzigartig? Hast du ein Design, welches jeder sofort erkennt? Warum sollte der Kunde gerade bei dir kaufen? Überlege dir dies und preise es in der Weihnachtszeit an. Somit bekommst du auch in Folge viele Stammkunden, die dich nicht in Stich lassen. Beispiel: „Bei uns gibt es vegane Weihnachtskekse“! Solche Schlagzeilen verbreiten sich derzeit auf Facebook von alleine.

9. Kurze Lieferzeiten boomen, ebenso günstige Lieferpreise

Die Lieferzeiten sollten zu Weihnachten natürlich eingehalten werden. Geschenke, die nicht pünktlich ankommen, werden oft zurückgeschickt. Deswegen: Den Kunden darauf hinweisen oder im Notfall das Geschenk persönlich vorbeibringen. Es muss nicht immer die Post sein. Eine persönliche Lieferung bis vor die Haustüre kann auch ein USP sein. Der Lieferpreis darf natürlich nicht zu hoch sein.

10. Keine Versprechungen vor Weihnachten

Wie gesagt, keine Versprechungen, in Sachen Lieferzeit, wenn es sich nicht ausgeht. Sollte es doch zu Problemen mit der Post kommen, den Kunden trösten, Gutscheine schicken oder einen Rabatt geben. Bitte nicht auf die Post schieben, auch wenn dem so war.

11. Gib deinen Kunden mehr als du ihnen versprochen hast

Wer einen Onlineshop betreibt hat hier besonders große Chancen – wieso nicht Bestandskunden oder Erstbestellern zum Weihnachtsfest einfach mal ein kleines Geschenk mitschicken? Ein Weihnachtsmann aus Schokolade? Einen Tannenbaum aus Plüsch? Oder eine andere weihnachtliche Aufmerksamkeit passend zu deinem Onlineshop? Damit ist dir die nächste Bestellung so gut wie sicher.

12. Nütze Offline Möglichkeiten

Last, but not least: Offline lässt sich auch noch werben. Auch Onlineshops können per Flyer beworben werden. Ebenso tun es Anzeigen in der Zeitung oder in Postwurfsendungen. Tipp: Flyer alleine nimmt kaum jemand. Mit einem kleinen Geschenk schaut die Sache bereits anders aus. Alternative wäre auch eine Rubbelkarte für die Empfänger spannend und natürlich gibt es zum Weihnachtsfest keine Nieten.

Fazit: Wer nicht wirbt, der stirbt. Daher, zu Weihnachten haben die Onlineshops die große Chance, die sich von anderen Mitbewerbern abzuheben. Früh mit der Planung anfangen und viel Energie in das Weihnachtsgeschenk stecken bringt mehr, als jegliche Werbeform unterm Jahr. Weihnachten, ist und bleibt die Zeit, wo die meisten Umsätze generiert werden, damit das Weihnachtsfest NICHT so endet… 😉